Anatoli Unitsky: "Denken Sie nicht, dass wir nicht sehen, was vor sich geht."

Anatoli Unitsky: "Denken Sie nicht, dass wir nicht sehen, was vor sich geht."

25 März 2020 13136

Die Coronavirus-Pandemie COVID-19 hat die Welt auf den Kopf gestellt, den Status Quo zerstört und Mauern zwischen Menschen und Ländern errichtet: an den Finanzmärkten steigt das Fieber, die größten internationalen Unternehmen haben ihre Arbeit eingestellt, auf der offiziellen Webseite der EXPO 2020 erschien eine Nachricht zur Einberufung des Leitungsausschusses dieses globalen Forums in den kommenden Wochen, um die Organisationspläne neu zu überdenken...

Darüber hinaus erschienen in der ausländischen Presse einige unklare Publikationen mit Bildern von SkyWay-Fahrzeugen, aber mit Erwähnungen von damit nicht im Zusammenhang stehenden Unternehmen und einem recht seltsamen Begleittext.

Anatoli Unitsky teilt seine Meinung dazu und zu weiteren Themen im Videointerview, welches wir Ihrer Aufmerksamkeit präsentieren.

Ein Video auf Englisch. Um die Untertitel zu lesen, nutzen Sie die YouTube-Einstellungen.

Interview mit Anatoli Unitsky

 

Mikhail Kirichenko: Herr Unitsky, erlauben Sie mir, Sie gemäß dem Gebot der Stunde zu begrüßen.

Anatoli Unitsky: Guten Tag!

M.K.: Aufgrund des Coronavirus wurden, wie Sie wissen, viele Veranstaltungen abgesagt und unsere Investoren interessiert sehr: Was ist mit unserer Tätigkeit in Schardscha? Was ist mit der InnoTrans? Was ist mit der EXPO 2020? Könnten Sie das beantworten?

A.U.: Das Coronavirus sagt SkyWay nicht ab. Die geplanten Arbeiten verlaufen nach Zeitplan. Wir schließen bereits die erste Phase ab. Das ist die erste SkyWay-Linie, mit 400 Metern durchhängender Bahn, zwei Stationen, die mit Ankerstützen kombiniert sind, wo sich sowohl der Kontrollraum als auch ein Labor befinden werden. Dann zwei nicht vorgespannte Abschnitte, wo sich Elemente eines Depots zur Reparatur und Instandsetzung der Fahrzeuge befinden. Und aktuell bauen wir die zweite Linie auf. Das ist eine Fachwerk-Konstruktion. Wir haben den Baubeginn der Bahnstruktur etwas verschoben. Aber das liegt nicht am Coronavirus. Das liegt daran, dass die Gesetzgebung der Emirate auf den europäischen Standards basiert und dort sind für den Brückenbau und für Hochbahnen (und SkyWay ist eine Bahnstruktur, eine Hochbahnart) die Anforderungen an die Schwingungsfestigkeit und an die Betriebsfestigkeit höher als in Belarus oder Russland. Aus diesem Grund haben wir hier das Fachwerk als Schweißkonstruktion ausgeführt, aber als wir diese Bahnstruktur nach anderen Standards auf die Betriebsfestigkeit geprüft haben, hätte sie unter den Bedingungen der Emirate (dies sind ca. 10 Mio. Belastungszyklen) nicht ausgehalten. Dies wären nicht mehr als zehn Jahre Lebensdauer, und wir müssen eine Lebensdauer von 100 Jahren garantieren. Deshalb sind wir auf Schraubverbindungen mit hochfesten Schrauben übergegangen, die überhaupt kein Schweißen erfordern. Natürlich musste die gesamte Konstruktion neu berechnet werden. Das hat eine gewisse Zeit in Anspruch genommen. Wir mussten entsprechende Bauteile nachbestellen. Die Strings sind geblieben, aber das Metall hat sich geändert. Aus diesem Grund hat sich der Beginn der Installation der Bahnstruktur verschoben, aber wir haben bereits mit dem Bau der Hauptstützen begonnen und werden bald mit der Montage der Bahnstruktur beginnen. Daher wird bis zur EXPO 2020 ein Teil der Bahnstruktur bereits aufgebaut sein. Wobei wir den Abschnitt so geplant haben, dass ein Teil der Strecke, der über Strings geht, bereits in Betrieb genommen werden kann. Wir wollen uns jedoch auf die vierte Linie konzentrieren, wo sich eine durchhängende Bahnstruktur mit großen Spannweiten über mehrere Hundert Meter befinden wird, und nicht wie bei der Fachwerk-Konstruktion mit Spannweiten von 48 m, auf der schwere Fahrzeuge fahren werden. Hier, in Belarus, können wir aus mehreren Gründen keine schweren Fahrzeuge einsetzen. Da wir bei null angefangen haben, war uns nicht klar, welche Art von Kunden wir haben werden, und deshalb haben wir günstigere und einfachere Varianten gezeigt mit einer Belastung von nicht mehr als acht Tonnen. Und jetzt haben wir viele potentielle Aufträge. Es ist notwendig, Zehntausende von Passagieren pro Stunde zu befördern. Hierfür müssen nicht mehr einzelne, kleine Unibusse fahren, sondern bereits große Unibusse, die zu kurzen Zugverbänden miteinander gekoppelt sind. Und dazu große Frachttransporte, genauer gesagt, Seecontainer, und deswegen, für diese Lasten, die 50 Tonnen überschreiten, haben wir die vierte Linie projektiert, die entlang der Straße zur Universität führen wird. Wir planen sie bis zur EXPO 2020 aufzubauen, wenn die Paranoia – anders kann ich es nicht nennen – mit dem Coronavirus fortbestehen wird, werden wir die Fristen verschieben müssen.

M.K.: Ich kann nur zusammenfassen, dass wir nicht einfach nur daherreden. Die Schrauben nutzen wir, um unsere Verbindungen zu verstärken! (russ. Wortspiel daherreden = Schrauben)

A.U.: Hochfeste Schrauben und keine üblichen wohlgemerkt!

M.K.: Danke schön! Unsere Investoren interessiert auch diese Frage: Die Teilnahme an der EXPO 2020 ist kein günstiger Spaß. Werden ihre Gelder vielleicht umsonst ausgegeben, wenn sich die Hysterie doch nicht bis zum Ende des Jahres legt? Manche prophezeien so ein Szenario. Was können Sie darauf antworten?

A.U.: Wir haben unterschiedliche Szenarien der Ereignisentwicklung in der Welt. Auch eine Wirtschaftskrise steht bevor. Wir haben eine Variante der vollwertigen Teilnahme an der EXPO 2020, doch wir wissen es nicht. Es kann sein, dass sie verschoben wird, genauso wie viele Sportveranstaltungen abgesagt werden…

M.K.: …selbst die Fußball-Weltmeisterschaft wurde auf das nächste Jahr verlegt! Es ist ungewiss, was mit den Olympischen Spielen in Tokio passiert.

A.U.: Ja, ja. Das kann man nicht ausschließen. Außerdem, sollte man nicht denken, dass die EXPO 2020 ein billiger Spaß ist. Nein. Wir haben eine offizielle Antwort von den Messeveranstaltern, dass für die Exposition, die wir präsentieren möchten, die Sponsorenhilfe ab 5 Mio. USD aufwärts kostet. Ab 5 Mio. USD! Und das ist nur die Sponsorenhilfe, und wir müssen noch die Exposition aufstellen. Und diese auch noch ein halbes Jahr bedienen.

M.K.: "Mamma Mia!", wie unsere italienischen Freunde sagen…

A.U.: Ja. Noch ein paar Millionen Dollar! Es gibt unterschiedliche Teilnahmevarianten, doch ich denke, dass es für uns keinen Sinn macht, solche Gelder auszugeben. Denn eine weitaus größere Ausstellung haben wir 10 km weiter in Schardscha, im Innovationszentrum, wo es schon eine funktionierende Bahn gibt. Die erste Linie. Wo wir (in Schardscha) andere Linien aufbauen, wo wir alle unsere Transportmittel ausstellen können. Wo wir erstklassige Präsentationen durchführen können, und das wird uns nichts kosten, denn wir werden es auf unserer eigenen Plattform tun.

M.K.: Das Thema der Vereinigten Arabischen Emiraten und unsere dortigen Projekte erweckt natürlich das größte Interesse. Vor kurzem gab es einen Aufruhr aufgrund der Nachrichten, die in den lokalen, sprich emiratischen Medien darüber veröffentlicht wurden, dass angeblich ein Vertrag mit einem Unternehmen, den Namen werde ich nicht nennen, um keine kostenlose Werbung zu machen, über den Bau von innovativen Transportlösungen in einem der Emirate unterschieben wurde…

A.U.: Und was ist es für ein Unternehmen? Nennen Sie es.

M.K.: Soll ich es doch nennen?

A.U.: Natürlich, warum denn nicht?

M.K.: BeemCar. Aus England. Es ist verwunderlich, warum es so viele Fragen gibt: es wurden all unsere Namen, unsere Fotos und Videos verwendet. Mit "unsere" meine ich das Unicar und Unibike, die wir vor einem Jahr in Schardscha präsentiert haben. Sogar mit den Aufschriften SkyWay und Sky Pods, dem Programm, an dem wir teilnehmen. Wahrscheinlich ist es Zeit zu reagieren.

A.U.: Das ist wie mit dem Coronavirus, wo aus heiterem Himmel irgendwelche Probleme auftauchen. Ich sehe hier überhaupt keine Probleme, und vielen Dank an dieses Unternehmen für die Werbung unserer Technologie, denn alle Interessenten wissen, wessen Technologie es ist, wessen Fahrzeuge usw. Das wissen nur die Journalisten nicht, die darüber schreiben. Denken Sie nicht, dass wir so dumm und engstirnig sind und nicht sehen, was vor sich geht. Denken Sie nicht, dass wir nichts tun, um SkyWay, das geistige Eigentum usw. zu schützen. Mit Artikeln und Publikationen schützt man sich nicht. Man schützt sich mit Patenten. Wir patentieren aktiv in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Und die Handelsmarken wie "Unibike" und "Unibus" sind patentrechtlich geschützt. Und die Erfindungen, die bei SkyWay in den letzten Jahren gemacht wurden, die wichtigsten davon, die wir auf den Teststrecken oder in den lokalen Projekten einsetzen werden, werden dort auch patentiert. Anscheinend kann dieses Unternehmen gut damit leben. Es sind deren Probleme, nicht unsere. Und danke nochmals für die Werbung unserer Entwicklung. Zudem, sie haben genauso wie wir keinen Vertrag unterschrieben, sondern eine Absichtserklärung…

M.K.: …Also, ein Protokoll über die Absichten…

A.U.: Ja. Das ist kein Vertrag…

M.K.: Das ist wieder mal ein journalistischer Fehler.

A.U.: Ja! Ein journalistischer! Das hat nicht der Kunde, das hat nicht RTA gemacht. Das waren die Journalisten. Sie sehen überall etwas, das es nicht gibt. Um einen schönen Artikel zu schreiben oder aus anderen Gründen…

M.K.: Vielleicht sehen sie bloß keinen Unterschied?

A.U.: Genau! Viele Journalisten sind nicht besonders intelligente Menschen.

M.K.: Es ist nicht besonders angenehm dies zu hören, aber nun gut.

A.U.: Sie sind doch kein einfacher Journalist, und das war nicht an Sie adressiert. Ich sagte "viele", aber nicht alle. Da kann es keine Verallgemeinerung geben. Deswegen macht keinen Sinn eine Aufklärungsaktion zu veranstalten. Und der Kunde natürlich... Das ist ein seriöses Projekt. Er (der Kunde) wird eine Ausschreibung machen, und dieses Unternehmen ist einer der Teilnehmer dieser Ausschreibung. De facto haben sie sich gerade selbst disqualifiziert, weil sie versuchen (egal, ob es ihr Fehler war oder von den Journalisten) eine fremde Entwicklung für die eigene auszugeben. Bei der Ausschreibung wird alles offensichtlich und sie werden da einfach rausfliegen. Und für uns ist es gut. Es wird weniger Konkurrenz geben.

M.K.: Unabhängig davon, dass Sie vom Coronavirus als von einer aufgeblasenen Seifenblase, von einem aufgeblasenen Problem sprechen, nichtsdestotrotz kann doch wirklich irgendwann eine reale Epidemie auftreten. Unsere Transportmittel werden sich anfangs mit einer Geschwindigkeit von 500 km/h fortbewegen. In nicht allzu ferner Zukunft sogar mit einer mehr als doppelt so hohen Geschwindigkeit (es gibt solche Pläne, Sie haben sie mal auf dem EcoFest erörtert). Haben wir denn eine Lösung zur "Nichtausbreitung" solcher Infektionen mit dieser Geschwindigkeit in der Zukunft?

A.U.: Es hängt nicht von der Geschwindigkeit ab. Die Erde dreht sich mit einer Geschwindigkeit von 29 km/s um die Sonne, jedoch begünstigt das nicht die Ausbreitung des Coronavirus. Das sind voneinander unabhängige Dinge. Das hängt mit der Kommunikationsfähigkeit zusammen. Wenn die Kommunikationsfähigkeit der Menschen steigt, wird es andere Wege zur Ausbreitung finden. Und wenn sie, umgekehrt, sinkt, dann weniger. Die Tatsache ist, dass bei uns die Transportlogistik so organisiert werden kann, dass kranke Menschen bereits auf den Stationen herausgefiltert und in Quarantäne geschickt werden können. Sie werden in das Transportmittel nicht gelangen und keine viralen und infektiösen Krankheiten übertragen können. Und dass eine Pandemie möglich ist, habe ich schon lange gesagt. Es gibt hierfür viele Gründe, und einer davon ist, dass die Menschheit sich einbildet, Herrscher über die Natur zu sein. In Wirklichkeit ist die Menschheit weniger von Bedeutung. Nicht mehr, als einfacher Schimmel. Und deswegen, als der Mensch den technokratischen Entwicklungspfad betreten hat, hat er die Industrie erschaffen, die angefangen hat, die Biosphäre, in erster Linie die Böden, zu zerstören. Das Immunsystem der Biosphäre und des Planeten sind in erster Linie die Böden und die darin lebenden Mikroorganismen, die sogar bereits beim Pflügen vernichtet werden. Dann die Chemie, die Mineraldünger: die Pflanzen entnehmen das gesamte Periodensystem aus dem Boden, doch dahin gelangen nur vier chemische Elemente in Form von Dünger... und deswegen wird das Immunsystem des Planeten und das Immunsystem des Menschen schwächer. Früher oder später kommt es zu Pandemien. Und Coronavirus ist in Wirklichkeit noch ein Kindergarten. Es kann eine weitaus ernsthaftere Pandemie auftreten, u. a. nicht unbedingt eine künstlich hervorgerufene. Es kann zu einer Mutation der Mikroorganismen kommen wegen dieser Belastung. Und das ist eine natürliche Reaktion der Natur auf die Tätigkeit des Menschen.

M.K.: Danke! Doch das Wichtigste ist, dass wir daran arbeiten, dass in Zukunft so etwas nicht auf unseren Linien passiert.

A.U.: Aber wenn wir die Unterdrückung der Natur nicht aufhalten, ich sage es noch einmal, dann wird das Coronavirus im Vergleich nur ein Kindergarten sein. Alles wird viel schlimmer kommen. Und es spielt keine Rolle, ob dies von Menschenhand geschaffen oder die Antwort der Natur ist. Durch Mutationen, durch andere Dinge, über die ich schon seit vielen, vielen Jahren gesprochen habe… Deshalb beschäftige ich mich auch mit Böden. Und ich weiß, wie man das Immunsystem des Planeten stärken, die Fruchtbarkeit der Böden und Reliktböden wiederherstellen kann, die vor 100-200 Millionen von Jahren existiert haben, als es keine Industrie gab: mithilfe von Kohle. Braunkohle, oder Schiefer… es ist besser, wenn man es nicht verbrennt, sondern in Humus umwandelt! Und wir haben diese Technologie, weil Kohle ein ehemaliger Baum ist und der Baum hat alles Notwendige für das Leben aus der Erde genommen. Dies sind ca. 70-80 chemische Elemente. Und das analysieren wir auch. Übrigens habe ich auch ein Programm zur Erschließung des Weltraums, zur Auslagerung der Industrie in den Weltraum. Es stellt sich die Frage, wie man diese Industrie bedienen soll. Es muss Eco-Cosmo-Häuser geben, Siedlungen für Menschen, wo die (Lebens-)Bedingungen nicht schlechter als auf der Erde sein sollten, sogar noch besser. Es muss also Schwerkraft geben, es muss ein Ökosystem geben, d. h. Böden, Gras, Blumen, Obstbäume, Tiere, Luft, die mit Blumenduft angereichert ist, und nicht mit irgendetwas... Und deswegen habe ich mich gefragt: "Wie soll man diesen Boden herstellen?" Und daher kam dieses Wissen! Weil ich seit vielen Jahrzehnten darüber nachdenke. Und SkyWay ist aus SpaceWay, aus dem Gesamtplanetarischen Transportmittel entstanden. Das ist es, was ich mir als erstes ausgedacht habe. Noch als Schüler und später, als ich am Institut studiert habe. Und als ich über diese Dinge nachdachte, wurde mir schon damals klar, wie wichtig diese Fragen sind. Und wir haben Lösungen, wie wir das wiedergutmachen können. Als erstes die Erde nicht "zubetonieren". Und auch nicht unter den Gleisen "vergraben", sondern alles über der Erde verlegen. Daher entstand SkyWay. Und wir können das Land von der Größe von ca. fünf Mal Großbritannien, welches "zubetoniert" und unter Gleisen "beerdigt" ist, den Nutzern zurückgeben. Das ist es, was mich antreibt, nicht das Geld, wie manche Leute denken. Ich denke nicht an Geld. Dass ich eine Villa kaufen will oder… ich weiß nicht.

M.K.: Wenn Sie es gewollt hätten, hätten Sie es schon längst tun können!

A.U.: Ja. Ich hätte auch ins Bankgeschäft einsteigen können, ich habe auch erfinderische Fähigkeiten, Fertigkeiten und Talente. Ich habe auch Begabung für Business. Aber ich bin nicht gegangen. Ich habe trotz der Schwierigkeiten weitergemacht. Ich verberge auch nicht, dass mir schon sieben Mal alles weggenommen wurde und ich fange immer wieder bei null an, erstehe neu aus der Asche auf. Es gab verschiedene Zeiten, und die heutige... nun, ich kann nicht sagen, dass sie für uns und für mich besonders schwer ist. Nein. Wir werden es mit Würde durchstehen.

M.K.: Deshalb, liebe Freunde, gibt es keine Wahl. Bau SkyWay!

A.U.: Rette den Planeten!

An der Publikation haben gearbeitet
Moderator, Textautor, Der Herausgeber
Kamera, Videobearbeitung, Foto
Kamera
Textautor
Übersetzung
Nikolay Grebnev
Status des Anlegers: status status status
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25 März 2020
Ключевое слово современности - повышайте иммунную систему планеты и человека.
Michal Jusko
Status des Anlegers: status status status status
Publikationsbewertung: star star star star star
27 März 2020
My opinion is away from acidents (and dead people). Save Planet is bonus.
I suppport realisation this project to avoid car acidents
Maxim Dimov
Status des Anlegers: status status status status
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27 März 2020
Ваши планы на столетия. Дай вам бог здоровья Анатолий Эдуардович.

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